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Aus der Sitzung des Gemeinderats Neufraunhofen vom 03.08.2026

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Zu Beginn der Augustsitzung des Gemeinderats Neufraunhofen behandelte dieser die eingegangenen Bauanträge und Bauanfragen. Bei der Verwaltung eingegangen war ein Antrag auf Baugenehmigung zum Neubau einer landwirtschaftlichen Werkstatt in Pisl. Dazu erteilte der Rat das gemeindliche Einvernehmen.

Ein wichtiges Anliegen war dem Gremium der Beitritt der Gemeinde Neufraunhofen zur Bürgerinitiative „Vilsbiburger Krankenhaus erhalten“. Das Krankenhaus sei insbesondere für die ländliche Region von großer Bedeutung, so Bürgermeister Anton Maier. Ausdrücklich unterstützen möchte der Rat die Förderung nach Fortbestand der Notaufnahme, Intensivstation und weiterer Kernabteilungen, um die wohnortnahe medizinische Versorgung im südlichen Landkreis Landshut langfristig zu sichern.

Im Tagesordnungspunkt Informationen hielt Bürgermeister Maier einen Rückblick auf das Gemeindegeschehen der vergangenen Wochen.

So konnte er berichten, dass am Löschweiher in Ried vom Inhaber beauftragte Baggerarbeiten durchgeführt werden. Bereits Ende Juni mussten die lokalen Feuerwehren zu einem Großbrand in Engelsberg ausrücken; Bürgermeister Maier war wichtig, den Feuerwehren für ihren Einsatz und für die gemeindeübergreifende Zusammenarbeit mit Nachbarswehren seinen herzlichen Dank auszusprechen. Glücklicherweise entstand auch kein Personenschaden.

In der Kindertagesstätte Neufraunhofen wurde eine Elternbefragung durchgeführt. Die Auswertung fällt erfreulich positiv aus. Einig war sich das Gremium darin, dass die guten Rückmeldungen gleichzeitig eine Auszeichnung für die gute Arbeit der Mitarbeiterinnen in der Tagesstätte sind.

Vorläufige Kalkulation der Wassergebühren – Da der Gemeinderat seit dem 1. Mai neu zusammengesetzt ist, war es dem Bürgermeister wichtig, das Thema der anstehenden Gebührenkalkulation für die Wasserversorgung Neufraunhofen umfassend vorzustellen. Zu diesem Zweck legte die Kämmerei frühzeitig einen ersten Entwurf vor. Für den kommenden Kalkulationszeitraum von November 2026 bis Oktober 2030 werden die neuen Gebühren dann gelten. Der endgültige Beschluss mit den finalen Zahlen soll in der Oktober-Sitzung fallen. Die komplexe Kalkulation beruht auf dem Artikel 8 des Kommunalabgabengesetzes. Insgesamt fällt die vorläufige Erhebung aus Sicht des Rates positiv aus. Trotz der gesetzlichen Einführung des sogenannten Wassercents ist ein Anstieg der Verbrauchsgebühren nur in sehr geringem Umfang zu erwarten ist.

Im nichtöffentlichen Sitzungsteil beschäftigte sich der Gemeinderat mit Grundstücksangelegenheiten und Auftragsvergaben für die Planungsleistungen zum Kanalbau, Wasserleitungs- sowie Straßenbau im Bereich „Am Weiher“. Ebenso wurde Bürgermeister Maier bevollmächtigt, die verschlissenen Schmutzwasserpumpen in Hinterskirchen und Asbach zu beauftragen.

 

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