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Zuschuss für die Erneuerung des Kirchenzugangs - aus der Sitzung des Gemeinderates Neufraunhofen

von Redaktion

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Neufraunhofen. Wegen der Sanierung des Sitzungsaals in Neufraunhofen traf sich der Gemeinderat diesmal im Mehrzweckraum des früheren Schulhauses in Hinterskirchen.

Keine Einwendungen gab es zu den vorgelegten Bauanträgen. Die Kuratie Neufraunhofen hat für die Instandsetzung des Zugangswegs zur Kirche einen Zuschuss beantragt. Dieser Weg war seit vielen Jahren eine Stolperfalle und stark renovierungsbedürftig. Die Arbeiten wurden von der Firma Eibelsgruber zur vollsten Zufriedenheit ausgeführt. Gemäß der vorgelegten Rechnung sind Kosten in Höhe von 14.985,95 Euro entstanden. Dafür gewährte der Gemeinderat den üblichen Zuschuss von 5 %.

Bei Glatteis ist in der vergangenen Woche ein Verkehrsteilnehmer von der Kreisstraße LA 8 abgekommen und hat den Schrank der Pumpstation an der Kläranlage zerstört. Zum Glück wurde die Pumpe nicht beschädigt. Zur Absicherung wurde die Montage einer Leitplanke vorgeschlagen. Der Aufwand beläuft sich nach Erkundigungen des gemeindlichen Bauamtes auf ca. EUR 1.600,--. Der Landkreis Landshut übernimmt dafür nach Abklärung keine Kosten. In der Beratung wurde angefragt, ob diese Absicherung zwingend notwendig ist. Vor einer Entscheidung soll die Verwaltung eine Skizze mit der genauen Länge und der Gestaltung der Leitplanke vorlegen.

Entsprechend der Anforderung des Gemeinderates hat die Firma Energienetze Bayern GmbH & Co. KG für die Verlegung von Glasfaseranschlüssen in den sechs neuen Bauparzellen sowie im angrenzenden privaten Grundstücks ein Angebot übersandt. Zur kompletten Erschließung der sieben Parzellen sind 26.123,38 brutto kalkuliert. Darin sind für jede Parzelle 10 Meter Hausanschlussleitung enthalten. Wenn später die Gebäude stehen, werden die Hausanschlüsse fertig gebaut. Für die Umsetzung wäre eine Erschließungsvereinbarung mit der Gemeinde zu fixieren. Die hierfür entstehenden Erschließungskosten könnten beim Verkauf aller Parzellen durch die Gemeinde gleich im Notarvertrag mit eingerechnet werden. In diesem Fall würden wir nur 3.451 Euro brutto je = insgesamt 24.157 Euro brutto für die Erschließung der genannten sieben Parzellen in Rechnung stellen. Wie Bürgermeister Bernhard Gerauer ausführte, war dieser Ausbau im Rahmen der bisherigen Projektierung der Breitbandversorgung nicht umsetzbar. In der Beratung wurde angeführt, dass für die Bauinteressenten eine möglichst hohe Bandbreite im Internet mit Sicherheit von großer Bedeutung ist. Der Gemeinderat beschloss die Auftragserteilung für die Verlegung der Glasfaseranschlüsse im neuen Baugebiet in Hinterskirchen und der angrenzenden privaten Parzelle.

Der gemeinsame Ball der drei gemeindlichen Feuerwehren kann mit einem guten Besuch, bester Stimmung und einem schönen Programm wieder als voller Erfolg bezeichnet werden. Bürgermeister Bernhard Gerauer lobte alle Organisatoren und Mitwirkenden, die zum Gelingen der Veranstaltung beigetragen haben. Ein Lob zollte der Bürgermeister den Edelweißschützen Hinterskirchen für die perfekte Abwicklung des VG-Pokalschießens 2017.

Die Instandsetzungsarbeiten in der Unterkunft für Asylbewerber nach dem Wasserschaden sind weitgehend abgeschlossen. Die Möbel werden in den nächsten Tagen geliefert. Nach der Abnahme durch das Landratsamt kann eine Neubelegung erfolgen. Allerdings ist nach derzeitigem Stand nicht mit einer baldigen Zuweisung von neuen Bewohnern zu rechnen.

Mit einem Foto informierte Bürgermeister Bernhard Gerauer über die laufenden Renovierungsarbeiten des Sitzungssaals in Neufraunhofen. Die drei Räume im Obergeschoss des früheren Schulhauses werden an die Gasheizung angeschlossen. Der Sitzungssaal wird wärmetechnisch isoliert und erhält eine neuen Decke und einen neuen Fußboden. Ein Großteil der Arbeiten wird vom Bauhof erledigt.

Im Tagesordnungspunkt Anfragen wurde unter anderem die Anregung eines Bürgers zur Verlegung der Haltestelle der öffentlichen Buslinie Landshut – Velden – Vilsbiburg in Hinterskirchen vorgetragen. Am neuen Standort soll ein Wartehaus aufgestellt werden. Derzeit stehen etwa 20 Schüler ohne eine Unterstellmöglichkeit an der Haltestelle gegenüber dem Gasthaus Rampl. In der Beratung wurde angeführt, dass der Einstieg für die Schüler in Richtung Landshut und in Richtung Vilsbiburg auf gegenüberliegenden Seiten der Straße erfolgt. Ein Wartehaus auf einer Seite ist nicht sinnvoll, weil die Schüler dann die viel befahrene Kreisstraße überqueren müssen. Zudem ist festzustellen, dass nur wenige Schüler bei schlechtem Wetter die Unterstellmöglichkeit in den Wartehäuschen nutzen. Aus diesem Grund wird die Anregung nochmals mit dem Antragsteller beraten. Darauf aufbauend kann mit der zuständigen Regionalbus Ostbayern GmbH abgeklärt werden, ob eine Verlegung der Haltestelle sinnvoll und möglich ist.

Abschluss fand die Zusammenkunft mit der Behandlung von Grundstücksangelegenheiten.

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